1947 bis Heute Fortschritt. Qualität. Service.

  • 1945
  • Die agria-Erfolgsgeschichte

    Bevor die Millionste agria-Maschine das Möckmühler Werk verlassen konnte, musste es erst einmal zum allerersten agria-Motorgerät überhaupt kommen. Diese Entstehungsgeschichte ist – wie so vieles in der Nachkriegszeit – von Not und Pioniergeist geprägt und spiegelt eindrucksvoll ein Stück der badisch-württembergischen Nachkriegswirtschaftsgeschichte wider.

    Dem Fabrikanten und Gründer der damaligen Maschinenfabrik Möckmühl Erwin Mächtel war es 1945 gelungen, zusammen mit seinem Partner und technischen Leiter Dipl.-Ing. Otto Göhler einen Teil der Produktionsanlagen und Rohstoffe ihrer Zahnradfabrik in Karlsruhe vor der Demontage zu bewahren und in den Möckmühler Nachbarort Ruchsen zu bringen.

  • Die Unternehmensanfänge

    Vorhanden war zunächst wenig, das Wenige umso wertvoller: Einige gute Fachkräfte, ausgewählte Maschinen der früheren Zahnradfabrik, ein erworbenes Grundstück mit Obstbäumen. Bald standen hier zwei Baracken, in denen auch berufsfremde Mitarbeiter zur Herstellung der ersten Erzeugnisse aus vorhandenen Materialrestbeständen angelernt wurden. Weder Flugzeugteile, die kriegsbedingt bis 1945 die Kreativität von Mächtel und Göhler forderten, noch Motorgeräte, sondern Spielzeugautos und Tabakpfeifen aus übrig gebliebenem Phenolharz, Handbohrmaschinen, Dosenverschlussapparate und Mohnmühlen waren die ersten Produkte. Auch Aluminium aus noch vorhandenen Flugzeug-Propellern und Gleitlagern wurde so einer zivilen Verwendung zugeführt.

  • 1946
  • Die erste Motorhacke entsteht

    Durch die Bedürfnisse und die Forderung des Marktes (insbesondere der Weinbauern aus der Nachbarschaft) ermuntert, wagten sich Mächtel und Göhler an ein Projekt, an dessen Ende ein Produkt stand, welches den Namen Möckmühl in die Welt hinaus tragen und vielerorts sogar zum Synonym für eine Gerätegruppe werden sollte: Die agria-Motorhacke. 1946/47 wurden unter erschwerter Materialbeschaffung und abenteuerlichen Versuchsbedingungen zunächst triebradlose Prototypen, dann die erste Maschine mit Radantrieb gebaut. Die Spezialisierung zum Hersteller von Motorgeräten und Nutzfahrzeugen für die Land- und Forstwirtschaft zeichnete sich ab.

  • 1947
  • Produkte in den Gründerjahren
  • 1948
  • Ein Siegeszug beginnt

    Die erste agria-Motorhacke war nun geboren, doch wie sollte es weitergehen, ohne Geld und Material? Die Zeit arbeitete für Agria: 1948 brachte die Währungsreform das Geld, und der Marshall-Plan schaffte grundlegend andere Rahmenbedingungen hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung. Alles ging nun ganz schnell, das Wirtschaftswunder nahm seinen Lauf. Bereits 1948 freute man sich in Möckmühl über die 100ste Maschine.

  • 1949
  • 1950
  • 1951
  • 1952
  • 1953
  • 1955
  • 1956
  • 1957
  • 1958
  • Kurz-Dokumentarfilm: Agria bedeutet Fortschritt

    Von der reinen Handarbeit über die Zugtieranspannung und die Dampfkraft zur Mechanisierung der Landwirtschaft. Der Einsatz des Einchstraktors bei der Arbeitserledigung im Jahresablauf. Pflügen, eggen, säen, Kartoffeln legen, Transportarbeiten, mobiler Antrieb der Hoftechnik. Einsatz zum Pflanzenschutz im Obstbau und im Weinbau. Hackarbeiten und Pflegearbeiten im Gartenbau. Antrieb von Bewässerungs- und Beregnungsanlagen. Mit Frontmähbalken Arbeiten im Grünland am Hang und bei Getreideernte. Transport mit dem Triebachsanhänger. Vilefältige Arbeiten im Forst mit Holzabfuhr. Nutzung von herkömmlichen Gespanngeräten als Universalmotorgerät ohne hohen zusätzlichen Investitionsbedarf. Beispielhaft für die Vollmotorisierung der landwirtschaftlichen Kleinbetriebe.

  • 1959
  • 1960
  • Umfirmierung der “Maschinenfabrik Möckmühl GmbH” in unser heutiges Unternehmen “Agria-Werke GmbH”.

  • 1961
  • 1963
  • 1964
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  • 1969
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  • 1979
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  • 2023
  • 2025
  • 2026
  • Heute
  • Über 75 Jahre Agria

    Heute ist die Agria-Werke GmbH eines der führenden Unternehmen für die Herstellung und den Vertrieb von Maschinen für Boden- und Grünflächenbearbeitung sowie Grundstücks- und Wegepflege für den gewerblich-professionellen und den privaten Bereich.

    In vollständig modernisierten Gebäuden werden heute auf vier Montagelinien und zwei Einzelmontageplätzen Geräte mit einer Motorleistung von bis zu 22 PS gebaut. Mit über 75 Jahren Erfahrung steht Agria für Fortschritt, Qualität und Service.